DAS ALTSTADT EPHESUS

Ephesus ist eine der bekanntesten Städte der ersten Epoche, deren Ruinen nahe der Mündung des Flusses Kaystros in Izmir liegen. Der fruchtbare Boden, die Lage als Handelsstraße nach Osten und die religiöse Bedeutung für das Christentum machten Ephesus in der Antike zu einer großen Stadt. Obwohl nur 20% der Stadt ausgegraben wurden, hat Ephesus das größte Gebiet, das unter den anderen antiken Städten der Welt besichtigt werden kann.

Die Geschichte von Ephesus reicht bis 6000 v. Die in den Bergstädten Arvalya und Cukurici gefundenen Überreste belegen, dass es in dieser Gegend von der frühen Bronzezeit bis zur hellenistischen Zeit eine Siedlung gab. Sie beweisen auch, dass sich Alt-Ephesus auf dem Ayasuluk-Hügel befand und dieser Ort von anatolischen Stämmen und Hethitern besetzt war. Diese Provinz wurde in hethitischen Schriften als „Apasas“ bezeichnet.

Im 7. Jahrhundert v. Chr. Eroberten die Kimmerier Ephesus und verwüsteten den Tempel der Artemis. 560 v. Chr. Wurde Ephesus von Lydiern in die Provinz Artemision verlegt. Das heutige Ephesos wurde 300 v. Chr. Von Lysimakhos, einem der Generäle von Groß-Alexander, gegründet. In der byzantinischen Zeit wurde die Stadt wieder an ihren alten Platz auf dem Ayasuluk-Hügel verlegt.

Ephesus war eine wichtige Hafenstadt, da es wie ein Tor zwischen Ost und West war. Dieses Merkmal machte die Stadt zu dem damals wichtigsten politischen und Handelszentrum. Die Stadt war sehr bewegt, so dass sich die Ruinen zu einem großen Gebiet ausdehnten. Das große antike Theater, die Celsus-Bibliothek, die Tetragonos-Agora, der Hadrian-Tempel, der Domitian-Tempel, das Memnius-Denkmal, Kolosseum und Staatsagora sind die wichtigsten dieser Überreste.

Die antike Stadt Ephesus ist ein beliebter Touristenort, der jedes Jahr von über 1 Million Menschen besucht wird.